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Sie ist 345 Meter lang und bis zu 19 Meter hoch. Das sind die gewaltigen
Ausmaße der Mauer zum Schutz des Dorfkerns von Galtür.
Noch im Jahr des verheerenden Lawinenwinters, im Sommer 1999, wurde
mit den Arbeiten begonnen. Hier an der dem Dorf zugewandten Seite
finden Organisationen wie Feuerwehr und Bergrettung einen festen Platz.
Und da an der Dorfseite hat das Alpinarium Galtür mit Seminar-
und Ausstellungsräumen, Indoor-Kletterwand, Museumscafé
und Internetlounge eine feste Bleibe gefunden.
Seit Mai 2005 zeigt das Alpinarium Galtür die Ausstellung
„Die Mauer-Leben am Berg“.
Ausstellung
„Die Mauer – Leben am Berg"
Der Spiegelraum reflektiert unseren Umgang mit der Natur. Der Alpinbewohner
der Zukunft blinzelt uns entgegen und wird zum perfekten Murmeltier.
Ein Erzähler, filmisch eingerahmt von einem jungen Tiroler
Regisseur, bringt Geschichten vom Kommen und Gehen, von den Schwabenkindern
bis zu den Saisonniers von heute auf den Punkt. Das Patch-Work der
Lebensläufe und wirtschaftlicher Existenzen findet Ausdruck
in einer handgestrickten Landschaft. Ein persönlicher, fast
intimer Zugang zur alpinen Lebenswelt wird gewährt.
Im Sommer ergänzen der Turm, bestehend aus 6200 Baumstämmen,
und die Aussichtsplattform auf dem Dach das Besucherlebnis für
die ganze Familie!
Das in die Lawinenschutzmauer integrierte Alpinarium Galtür
ist in seiner Art einzigartig. Seine Ausstellungen und Veranstaltungen
im Inneren beschäftigen sich mit dem Leben von Mensch und Natur
im hochalpinen Raum.
Den Lawinenopfern vom 23. Februar 1999 ist deshalb ein Gedenkraum
im Alpinarium gewidmet. Dem Besucher wird darin ein Einblick in
die Geschehnisse von damals gewährt!
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